Die Demenz ist zu einer Volkskrankeheit angewachsen, die aktuelle Forschung geht von einer steigenden Tendenz aus. In den nächsten 20 Jahren, soll eine Zunahme von 1,8 Million auf 2,8 Millionen Betroffene vorliegen. Eine Überalterund der Gesellschaft wie auch zu hohe sozioökonomische Kosten sind die Gründe dafür (Aktuelle Pflegekosten für Demenz pro Jahr: 80 Milliarden Euro).
Deshalb liegt jetzt ein großes Augenmerk auf die Prävention. Schaut man sich zum Beispiel die FINGER Studie an, sieht man, dass Prävention wirkt! Lebensstilintervention senken das Risiko deutlich. Man geht von einer Senkung des Risikos von um die 30% aus, was eine enormer Effekt im Bezug auf Demenz sein kann. Es werden auch Vergleiche zu Medikamenten gezogen, die eine gleiche Wirkung oder sogar eine schwächere aufzeigen. Mit den richtigen Präventionsmaßnahmen können positive Effekte auf einzelne Hirnleistungsbereiche und kognitive Funktionen erzielt werden.

Anerkannte Vorbeugungsmaßnahmen:
- Regelmäßige Bewegung
- Soziale Beziehungen aufrechterhalten
- Alkohol trinken und das Rauchen vermeiden
- Wenn nötig Hörgerät / Sehhilfe tragen
- Auf die Schlafqualit und Dauer achten
- Ausgewogen Ernähren, mit frischen Obst, Gemüse, Nüssen, Olivenöl am besten eignet sich die mediterane Ernährung